Abhängigkeiten – Süchte – Zwänge


Original Acryl-Bild von Silvia Stäubli


Wenn Sie Ihre Abhängigkeiten/Süchte/Zwänge wirklich auflösen und nicht nur verlagern – d.h. Sie rauchen jetzt nicht mehr, dafür verzehren sie eine Tafel Schokolade am Tag – möchten, müssen Sie ernsthaft und konsequent an sich zu arbeiten, aufräumen, den die Wurzeln des Übels erkennen und eliminieren.

Im Leben kann man vielen Süchten verfallen. Und wenn man eine Sucht auslebt, wird es schwer sein, sie zu stoppen. Dies gilt nicht für alle Süchte gleichermassen. Manchmal nehmen wir viele Dinge gar nicht als Süchte wahr. Fast ein jeder Mensch ist nach etwas süchtig. Nur, dass es manche so nicht als Sucht sehen. Es gibt gefährliche Süchte, die zum Tod führen können. Mit manchen Süchten kann man seine Gesundheit zerstören. Wieder andere können uns finanziell ruinieren oder wir verlieren unseren Partner, weil er sich von uns abwendet. Andere Süchte wiederum sind einfach sehr kostspielig. Fazit: Mit Süchten können wir nur verlieren.
Sucht ist eine psychische Störung mit Krankheitswert, keine moralische Schwäche und kein krimineller Zustand. Sucht kann jedoch zu Kriminalität führen.
Sucht ist ein zwanghaftes Verhalten und kann sowohl an bestimmte Substanzen (stoffgebunden), als auch an bestimmte Verhaltensweisen gebunden sein.
Sucht bedeutet auch immer psychische Abhängigkeit. Ob eine (physische) körperliche Abhängigkeit entsteht, hängt von den jeweiligen Substanzen ab.
Sucht ist ein prozesshaftes Geschehen und entsteht nicht von einem Tag auf den anderen, sondern über einen längeren Zeitraum, oft schleichend. Die Übergänge sind fliessend und für Angehörige und Betroffene schwer erkennbar. Denn Ursprung erkennen hilft.
Sucht bedeutet Suche nach einem anderen Bewusstseinszustand. Es kommt zu chronischen oder periodischen Rauschzuständen, die mit (teils irreversiblen) Veränderungen des Gehirns einhergehen.
Unter Zwangsstörungen versteht man, wenn eine Person sich dazu gezwungen fühlt, bestimmte Rituale auszuführen. Diese Rituale dauern häufig viele Stunden und werden von der betroffenen Person als vollkommen sinnlos erlebt. Von Zwangsstörungen Betroffene fühlen sich aus unerklärlichen Gründen dazu veranlasst, immer wieder bestimmte Handlungen durchzuführen oder bestimmte Gedanken zu denken. Hier unterscheidet man zwischen Zwangsverhalten (z.B. Wasch- oder Kontrollzwang, zwanghafte Kontrolle von Türschlössern, Gashähnen etc.) und Zwangsgedanken (Zählzwang, Grübeln, sinnloses Wiederholen von Inhalten).

Gerne unterstütze ich Sie in Einzelsitzungen sowie in Seminaren mit diesem Thema. (Informationen zu den Seminarangeboten finden Sie hier). Oder lesen Sie zuerst mein Buch Das Lebensbuch.



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