Nahtoderlebnisse


Original Acryl-Bild von Silvia Stäubli


Immer wieder berichten Menschen, die dem Tode nahe waren oder sich in Extremsituationen befanden, von aussergewöhnlichen Erlebnissen: Sie berichten von Schwerelosigkeit, Licht und absoluter Glückseligkeit. Für das, was sie erlebt haben, fehlen hier im Diesseits die Worte. Oder sie sahen den Film ihres Lebens ablaufen oder begegneten verstorbenen Verwandten. Viele äusserten nach einer solchen Nahtoderfahrung, sie hätten keine Angst mehr vor dem Tod.

Einen Beweis dafür, dass es höhere Wesen und damit Gott gibt, haben wir nicht. Doch nach einem Nahtoderlebnis weiss man, dass es alles geben kann. Tausende Menschen haben die Nahtoderfahrung gemacht. Die wenigsten von ihnen haben bisher darüber gesprochen, da ihnen keiner glauben wollte oder man Sie für verrückt erklärt hätte. Doch einige von ihnen – und es gibt immer mehr von ihnen - haben über ihre Nahtoderlebnisse berichtet. Ich selber machte auch eine solche Erfahrung und einige meiner Klienten auch. Schwere Verletzungen durch Unfälle oder aber schwere Krankheiten bringen Menschen in dieses Grenzgebiet von Leben und Tod.

Menschen mit Nahtoderlebnissen durchleben in der Regel immer ähnliche Stufen. Zunächst fühlen sie, dass sie tot sind. In ihnen verbreitet sich ein tiefer Frieden. Schmerzen werden nicht mehr wahrgenommen. Das Bewusstsein löst sich vom leiblichen Körper. Viele sehen ihren todkranken oder schwer verletzten Körper aus der Ferne sowie alles was rund herum passiert.

Daraufhin betreten sie eine dunkle Zone oder aber einen dunklen Tunnel an dessen Ende sich ein helles Licht befindet, auf das sie sich hinzubewegen. Es folgt ein recht schnelles Emporsteigen zum Himmel. Dort treffen sie auf bereits verstorbene Freunde und Verwandte, die in helles Licht getaucht sind. Diese neue Welt ist geprägt von Liebe und Verständnis. Ein höheres Wesen nimmt sich ihrer an und hält mit den Nahtoderlebenden eine Rückschau über ihr Leben. Das höhere Wesen stellt sie vor die Wahl, ob sie bleiben oder aber wieder in ihr altes Leben zurückkehren möchten.

Wer letzteres wählt, bewegt sich in kürzester Zeit zurück und erwacht im alten Körper. Der Gesundheitszustand verbessert sich und die meisten führen daraufhin ein ganz normales Leben. Das allerdings mit einem ganz neuen Bewusstsein für das Leben, insbesondere im Umgang mit Mitmenschen. Einige jedoch erinnern sich nicht mehr wirklich an das Erlebte, fühlen aber, dass sich etwas verändert hat. Andere mit Nahtoderfahrung haben Angst und fühlen sich unwohl.

Viele Nahtoderlebnisse sind positive Ereignisse, die in eine friedliche und liebliche Welt führen. Aber es gibt auch andere Nahtoderlebnisse.

Ein Klient wollte sich mit einer giftigen Substanz das Leben nehmen. Daraufhin wurde er auf niedere Seins-Ebenen (mehr Info unter energetische Arbeit-Ebenen) versetzt. Auf der ersten Ebene erlebte er körperliche Schmerzen, Missbehagen und Entsetzen, als er in Todesnähe geriet.

Als er in der kritischen Sterbephase war, durchlief er ein alptraumartiges Nahtoderlebnis. Der Klient beschwor Bilder von scheusslichen Wesen herauf, die sich an ihn klammerten und ihn hin und her zerrten. Er landete direkt in der Hölle. Er erlebte einen Alptraum des Eingeschlossen- und Verfolgtseins, in dem es nicht den leisesten Lichtblick gab. Kein Verlassen der Körpers, kein Lichtwesen, keinerlei Erfahrung von Schönheit und Wonne. Dieser Klient überlebte durch einen glücklichen Zufall. Freunde konnten ärztliche Hilfe holen, durch die er reanimiert wurde. Ähnliche Geschichten habe ich schon mehrere Mal von Klienten gehört.

Millionen von Menschen haben Nahtoderlebnisse erfahren. Der bekannteste Forscher auf diesem Gebiet, ist Dr. Raymond A. Moody. Er schrieb viele Bücher über das Thema Tod und Sterben.

Haben sie sich schon einmal die Frage gestellt, in welche Welt sie nach ihrem jetzigen Leben landen werden? Ist das eine Welt voller Frieden und Harmonie oder werden Sie in einer Welt erwachen, in der es keine Freude und keinen einzigen Lichtblick geben wird? Oder werden Sie gleich wieder inkarieren?

Wir alle werden vom Sterben berührt und erfahren irgendwann den tiefgreifenden Prozess der Verwandlung, den der Tod mit sich bringt. Wir können an solchen Erfahrungen wachsen oder zerbrechen. Wenn wir uns mit Tod-Sterben auseinandersetzen, befreien wir uns von unseren tiefsten Ängsten überhaupt.

Tod gibt es nicht, es ist nur ein Loslassen ein Eingehen in eine andere Existenz. Die Kunst des Sterbens ist die Kunst loszulassen, den gegenwärtigen Moment als den einzig wahren zu sehen und wirklich zu leben.

Gerne unterstütze ich Sie in Einzelsitzungen sowie in Seminaren mit diesem Thema. (Informationen zu den Seminarangeboten finden Sie hier). Oder lesen Sie zuerst mein Buch Das Lebensbuch.



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